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Donnerstag, 6. Mai 2010

Urlaub auf dem Dach

Alle Jahre wieder sind wir in der glücklichen Lage darüber nachzudenken, was man wohl alles mit den von unserem Arbeitgeber gesponserten Urlaubstagen anfangen möchte. Nun die Vielfalt der Möglichkeiten ist riesig und es gilt das Beste herauszufinden.
Was braucht man also dazu? Im Prinzip nur das Internet, Zeit und viel Geduld. Viele Stunden später nahm der Plan langsam eine Gestalt an. Wie so oft wirft man aber dann Pläne in der letzten Minute wieder um.
Eine Reise, die wir schon seit einigen Jahren ganz weit oben auf unserer Liste hatten, rückte plötzlich wieder in den Vordergrund - eine Reise auf das Dach der Welt. Seit einigen Jahren faszinierte uns der Gedanke, dieses geheimnisvolle Land zu besuchen. Nachdem sich die Einreisebedingungen nach dem "olympischen" Jahr wieder gelockert haben, stehen die Chancen ganz gut. Ende Juni soll unser Vorhaben starten. Bis dahin gilt es sich, zumindest laut Loose Reiseführer, körperlich und mental darauf vorzubereiten.
Während wir schon fleißig am körperlichen Training arbeiten, bin ich mir noch nicht ganz sicher wie das mentale Training aussehen soll. Auf jeden Fall werden wir dann endlich mal wieder einige Tage (22 um genau zu sein) herum kommen. Unsere Reise startet in Kathmandu, wo wir dann einige Tage später nach Lhasa fliegen und über den Landweg wieder Richtung Nepal fahren. So langsam beginnen auch schon unsere Vorbereitungen für die Reise und wir sind schon gespannt...

Freitag, 9. April 2010

Mit einem Taxi nach Paris...

...nur für einen Tag. Das Lied ist schon etwas älter und heutzutage ist ein Flug nach Paris weitaus billiger als ein Taxi. Außerdem hatten wir über Ostern 3 Tage Zeit um uns die Metropole etwas anzuschauen. Also mit dem Flugzeug für 3 Tage nach Paris klingt da schon besser...
Am Karfreitag ging es los und wir landeten gegen 12 Uhr Mittags in Paris. Am Flughafen konnten wir uns dann schon mal im Schlangestehen üben, da es für tausende Passagiere nur einen Schalter und einige schlecht funktionierende Automaten für Tickets in die Stadt gab. Trotzdem schafften wir es bald in unserem Hotel zu sein. Wir legten das schwere Gepäck ab und es ging natürlich gleich los Richtung Sehenswürdigkeiten. Pünktlich fing es an zu stürmen und zu regnen, was auch fast die gesamten 3 Tage anhielt. Naja, das Wetter war also nicht auf unserer Seite. Aber Paris ist ja jetzt auch nicht berühmt für das schönste Wetter, sondern für viele andere Sachen.
Am ersten Tag besuchten wir die Galerie Lafayette, spazierten zur Opera, dem Place de la Concorde und weiter zum Louvre. Am nächsten Tag stand der Eifelturm, der Arc de Triomphe und der Champs Elysees auf dem Programm. Am Abend ging es noch ins Moulin Rouge, wo wir uns im Vorfeld schon Karten reserviert hatten. Am letzten Tage gab es noch eine Stadtrundfahrt auf der Seine, der kurze Aufstieg zu Sacre Coeur, Notre Dame und ein Kneipenviertel.
Also viele schöne Gebäude, Plätze und Stadtviertel in kurzer Zeit und auf jeden Fall sehr sehenswert. Man sollte jedoch darauf acht geben, nicht überall rein zu wollen, da man sonst die meiste Zeit in langen Menschenschlangen verbringt. Wir haben uns einmal angestellt und fast 2 Stunden in einer Schlange vor dem Eifelturm verbracht. Viele andere Schlangen haben wir uns dann lieber von weitem angesehen. Dann doch lieber mal in ein kleines gemütliches Cafe oder ein typisch französisches Lokal.
Auch wenn uns das Wetter manchmal etwas heftig zusetzte, waren es ein paar schöne Tage. Die Stadt hat bei uns viele Eindrücke hinterlassen und ist auf jeden Fall eine Reise wert. So begeistern nicht nur die bekannten Sehenswürdigkeiten, sondern auch die besondere Atmosphäre in der Stadt, die alten Fassaden, Parks, die Metro, die Cafes, das Nachtleben und vieles mehr...





Mittwoch, 17. März 2010

Es wird Zeit

Für jeden kommt mal die Zeit über einen Rücktritt nachzudenken. Egal wie gut oder talentiert man auch sein mag, man sieht sich irgendwann an jedem satt. Anfangs noch ersehnt und mit Freuden empfangen ist nach einer gewissen Zeit einfach die Luft raus. Dann ist die Zeit für Erneuerungen, einem Neuanfang, sozusagen einem neuen Stern am Himmel. Man sollte sowieso dem Nachwuchs eine Chance geben und zur richtigen Zeit das Feld räumen. Mag sein das manche Dinge mit dem Alter besser werden aber auf diese Dinge stehe ich überhaupt nicht. So ist zum Beispiel Wein gar nicht mein Ding aber ich würde sogar mit demselben anstoßen, wenn es endlich ein Ende finden würde...

...aber ich glaube heute morgen habe ich ihn gesehen - den Neuen, die Ablöse, unseren neuen Superstar in diesem Jahr. Er war plötzlich da, strahlte mich an und zeigte seine schönste Seite. Er nennt sich Frühling und ich hoffe wirklich, dass der Winter endlich seinen Hut nimmt!

Donnerstag, 11. Februar 2010

Nur Kaffee kochen kann sie nicht

Es ist gar nicht lange her, da war Weihnachten. Das liebe Christkind schenkte mir zu diesem Anlass eine neue Begleiterin oder vielmehr eine Gespielin. Nach ein paar Wochen kann ich jetzt sagen, dass sie bestimmt der Traum aller Männer ist. Sie hat immer Lust zum Spielen und ist wie auf Knopfdruck bereit für einen. Man kann sie auch tagelang einfach links liegen lassen ohne irgendwelche Beschwerden zu hören. Hat man wieder Zeit für Sie steht sie sofort unter Strom und ist für Dich da. Neben diversen Spielchen, sorgt sie auch für andere Annehmlichkeiten. Sie besorgt einen super Filme, kümmert sich um soziale Kontakte, besorgt Essen und zeigt einem die ganze weite Welt. Ich glaube sie ist die schärfste ihrer Sorte und steht total auf Technik. Also liebe Männer, was will man mehr?
Es gibt leider auch etwas negatives, was ich fairerweise verraten muss. Letztendlich ist sie doch nur eine unter Tausend, käuflich und nicht wirklich einzigartig. Ach so und Kaffee kann sie auch nicht kochen.
Aber trotzdem finde ich meine neue Playstation 3 super...

Mittwoch, 3. Februar 2010

Volltreffer Antholz

Wie jedes Jahr wollten wir auch diesmal entspannt mit einem schönen Winterurlaub in den Januar starten. Stellte sich natürlich die Frage wo es wohl hingehen könnte. Der immer größer werdende olympische Gedanke, sowie der Biathlonweltcup verleiteten uns dazu einige Stationen der Skijäger zu durchforsten. Prompt blieben wir an dem schönen Örtchen Antholz in Südtirol hängen. Ein schmales Tal auf 1600 Meter gelegen, umrahmt von einigen Gipfel über 3000 Meter. Also buchten wir eine Woche im Biathlonmekka Norditaliens. Von München aus war es über den Brenner in 3 Stunden zu erreichen. Etwa 15 Kilometer vom Kronplatz entfernt, welcher ein Zentrum für alpinen Ski ist, lag unser Falkensteiner Hotel fast am Biathlonzentrum. Auch wenn wir nicht einen Schuß abfeuerten, war die gesamte Woche ein Volltreffer.
Wir lagen faul im schönen Wellnessbereich des Hotels herum, speisten königlich und ließen uns von der traumhaften Umgebung und dem schönen Wetter verzaubern. Wir verfeinerten unsere Lauftechnik im freien Stil mit Hilfe unseres Skilehrers Isidor (dabei handelt es sich nicht um eine Figur aus Mittelerde!) und konnten am Biathlonzentrum etwas Wettkampfluft schnuppern. Um auch einen kulturellen Höhepunkt zu setzen, besichtigten wir an einem Tag Bozen.
Alles in allem ein traumhafter Start in das Jahr. Ich bin mir sicher, dass es uns noch einmal nach Antholz ziehen wird. So kann das Jahr weitergehen.

Donnerstag, 14. Januar 2010

Zum Geburtstag

Ein Jahr ist es her als unser Blog an den Start ging und siehe da über 20 Einträge wurden verfasst. Gar nicht so schlecht, da solche Ideen auch oft schnell im Sand verlaufen. Er hat es also geschafft und ich gratuliere recht herzlich zum 1. Geburtstag!!!
Ist es also an der Zeit zurück zu blicken? Nein! Die Zeit der Jahresrückblicke ist vorbei. Jetzt ist es Zeit voller Energie ins neue Jahr zu starten. Apropos neues Jahr...ich wünsche allen Lesern (es dürften mittlerweile bestimmt schon 2 sein) ein gesundes neues Jahr. Ich habe zwar gehört das man nach dem 10. Januar keine solchen Neujahrswünsche verbreiten soll aber ich finde es Quatsch.
Also lasst uns alle loslegen und das Jahr 2010 unsicher machen.



Mittwoch, 11. November 2009

Ich glaub mein Schwein pfeift…

...oder hustet oder schnupft. Der Rüssel verstopft und schweinemäßige Kopfschmerzen...so fühlen sich momentan viele Lebewesen der Gattung Mensch. Die Schweinegrippe geht um und momentan ist Bayern sogar ein Zentrum der Epidemie oder Pandemie oder ... naja dieser ansteckenden Krankheit eben. Was im Sommer noch relativ harmlos anfing und einige Mallorcareisende mit aus dem Urlaub brachten ist jetzt allgegenwärtig.
Also eins zwei drei wurde ein Impfstoff entwickelt, getestet und freigegeben. Großartig aber so wirklich impfen lassen wollte sich keiner. Eine hitzige Diskussion ist mittlerweile entbrannt ob oder ob nicht. Immer mehr wichtige oder weniger wichtige Personen verkünden in den Medien wie unverantwortlich es sei sich nicht zu impfen, weil man ja zur Ausbreitung der Grippe beitrage. Außerdem steigen mittlerweile auch die Todesfälle und man ist ja sowieso ein ganz schlechter Mensch wenn man es nicht tut. Teilweise bekam ich schon ein richtig schlechtes Gewissen, dass ich mich nicht impfen lassen wollte. Ja und die Medien zeigen Wirkung bei mir und ich mache mir langsam Sorgen und will ja eine braver Bürger sein. Also absolut manipuliert zum Impfen gedrängt machte ich mich auf die Suche nach dem Impfstoff und jemanden der mir diesen auch noch in den Arm injiziert. Erstmal ist ja nicht jeder Arzt bereit das Gift zu verabreichen. Sie weigern sich, da sie die gleiche Meinung vertreten, die auch ich vor meiner medialen Manipulation hatte und anscheinend nicht so leicht zu beeinflussen sind. Hat man dann endlich einen Mediziner gefunden scheitert man am Impfstoff. Es ist tatsächlich so, das der vielbeschworene Impfstoff noch gar nicht in genügender Menge da ist. Sprich in den Medien wird man als schlechter Mensch beschimpft obwohl man gar nicht die Möglichkeit hat ein guter zu sein! Unglaublich!
Ich für meinen Teil stehe jetzt auf einer Warteliste und werde telefonisch informiert, wann ich endlich ein guter Mensch werden kann und mir meine Impfung abholen kann. Mal sehen wie lange das noch dauert...