Google

Benutzerdefinierte Suche

Montag, 11. Mai 2009

Start der Wandersaison

Nachdem am letzten Wochenende schon so traumhaftes Wetter war und nun wieder schönstes Frühlingswetter angesagt wurde, stand es fest. Die Wandersaison 2009 muss eröffnet werden! Vor zwei Wochen hatten wir schon einen Ausflug zum Schliersee unternommen. Dort hatten wir uns ein kleine Wanderung zur Ruine Hohenwaldeck ausgesucht. Da es nicht einmal 200 Höhenmeter waren, möchte ich noch nicht von einer Wanderung sprechen. Es war mehr ein Spaziergang... Also sollte diesmal schon ein Tour zu einem Gipfel her. Jetzt ging es erstmal ans Wälzen der Wanderführer.
Als erste Wanderung sollte eine einfache und kurze Route her. Die wintermüden Knochen und Muskeln sollten beim erstenmal noch etwas geschont werden. Weiterhin sollte es auch noch nicht zu hoch hinaus gehen, da es ab ca 1400 Meter noch Schnee gibt und wir unsere Ski natürlich nicht mitnehmen wollten.
Nach einigen Recherchen stand das Ziel fest. Das Kranzhorn bei Erl, welches direkt an der bayrisch-tirolerischen Grenze liegt, sollte es sein. Obwohl es mit ca 1300 Meter nicht sehr hoch ist, zählt es zu den bekanntesten Aussichtsbergen in dieser Region. Direkt an der Inntalautobahn gelegen war es für uns in 50 Minuten schnell zu erreichen. Also Schuhe, Rucksack und Wanderstock gepackt und los ging es.
Es war ein gelungener Auftakt für die kommende Wandersaison. Die Route führte anfangs leicht aufsteigend bis zur Kranzhornalm und von da aus steiler Richtung Gipfel. Insgesamt waren 500 Höhenmeter zu überwinden und die Aussicht wurde immer schöner. Der Gipfel besitzt sogar zwei Gipfelkreuze, da die deutsch-österreichische Grenze genau über den Gipfel verläuft und jedes Land sein eigenes Kreuz aufgestellt hat. Man konnte weit ins Flachland und Richtung Wilder Kaiser sehen und am Fuß des Berges schlängelte der Inn seinen Weg durch das Tal.
Auf dem Rückweg genehmigten wir uns auf der Kranzhornalm noch eine deftige Holzknechtpfanderl und einen Kaiserschmarrn. Nach insgesamt 4,5 Stunden waren wir zurück am Auto und fuhren zurück nach München.
Jetzt freuen wir uns auf mehr solcher Wanderungen...

Kommentare:

  1. Hört sich wirklich gut an. Aber: Wie selektiv ist denn diese Wanderung gewesen? Haben alle Gefährten den Gipfel erreicht?

    AntwortenLöschen
  2. Ich muss gestehen, dass es tatsächlich Verluste gab. Aber die Details verschweige ich lieber, um dem Feind Schwachstellen zu verbergen... *lol*

    AntwortenLöschen